Der Tränenmacher entführt dich in eine Welt voller Geheimnisse, dunkler Erinnerungen und unerfüllter Sehnsüchte. Im Mittelpunkt stehen Nica Dover und Rigel Wilde, zwei Jugendliche, deren Wege sich im strengen Waisenhaus Sunnycreek kreuzen. Ihre Vergangenheit ist von Schmerz geprägt, doch ein gemeinsamer Neuanfang bei einer Adoptivfamilie eröffnet neue Möglichkeiten – und stellt sie gleichzeitig vor unerwartete Herausforderungen.
Die Legende des Tränenmachers zieht sich wie ein Schatten durch ihr Leben und sorgt dafür, dass alte Wunden erneut aufbrechen. In der unbekannten Umgebung wächst die Spannung zwischen Nähe und Distanz, Vertrauen und Misstrauen. Der Film erzählt eine zugleich bewegende und rätselhafte Liebesgeschichte, in der Hoffnung ebenso präsent ist wie die Angst vor der Wahrheit.
Zusammenfassung des Films
Die Handlung von „Der Tränenmacher“ konzentriert sich auf die junge Nica Dover, die ihre Kindheit in einem strengen und entbehrungsreichen Waisenhaus verbringt. Dort herrschen nicht nur harte Regeln, sondern auch eine Atmosphäre der Angst und Einsamkeit. Nica fühlt sich oft allein, doch eines Tages wird sie überraschend von der wohlhabenden Familie Milligan adoptiert. Ebenso unerwartet nehmen die neuen Eltern auch Rigel Wilde mit, einen mysteriösen Jungen aus dem selben Heim.
Zwischen Nica und Rigel beginnt sich eine besondere Verbindung zu entwickeln, obwohl beide tief durch ihre Vergangenheit verletzt wurden. Rigel bleibt zunächst distanziert und verschlossen, was bei Nica Unsicherheiten und Fragen hervorruft. Ihre gemeinsame Geschichte ist von Geheimnissen geprägt, wobei die mythische Legende vom sogenannten Tränenmacher immer wieder auftaucht.
Im neuen Zuhause müssen sich die beiden Jugendlichen ihren Ängsten und Erinnerungen stellen. Nach und nach werden verborgene Gefühle deutlich, und ihre Beziehung verändert sich. Während Nica versucht, Vertrauen aufzubauen, erkennt sie, dass jeder Mensch seine eigenen Schattenseiten hat. Immer wieder steht für sie die Frage im Raum, ob sie Rigel und seiner Fassade trauen kann oder ob alte Narben tiefer sitzen, als es scheint.
„Der Tränenmacher“ erzählt so eindringlich wie sensibel, wie schwer es sein kann, sich in einer unbekannten Welt zurechtzufinden – und dabei trotzdem Hoffnung zu bewahren.
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Schauspieler, Regisseur und Drehorte

Die Geschichte von Der Tränenmacher
In den Hauptrollen sind Caterina Ferioli als Nica Dover und Simone Baldasseroni als Rigel Wilde zu sehen. Sie verleihen den komplexen Charakteren vielschichtige Facetten – von verletzlicher Zurückhaltung bis zur schmerzhaften Sehnsucht nach Liebe. Wichtige Nebenrollen übernehmen Sabrina Paravicini als Margaret Stoker und Roberta Rovelli als Anna Milligan. Auch Orlando Cinque und Alessandro Bedetti tragen zum Ensemble bei und ergänzen so das glaubwürdige Bild einer zerrissenen Familienstruktur.
Die Drehorte wurden sorgfältig gewählt und spiegeln die düstere Stimmung des Romans „The Tearsmith“ wider. Gedreht wurde an verschiedenen Orten in Italien, wodurch die visuelle Ästhetik eindrucksvoll unterstrichen wird. Dank authentischer Kulissen kannst du in eine Welt eintauchen, die zwischen Hoffnung und Verzweiflung pendelt, und erlebst auf diese Weise die Geschichte noch intensiver.
| Darsteller | Rolle | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Caterina Ferioli | Nica Dover | Hauptfigur, Waisenmädchen, sucht ihren Platz im Leben |
| Simone Baldasseroni | Rigel Wilde | Mysteriöser Junge, tiefgründige Vergangenheit |
| Sabrina Paravicini | Margaret Stoker | Heimleiterin mit strengen Regeln |
| Roberta Rovelli | Anna Milligan | Adoptivmutter, sorgt für Nica und Rigel |
| Orlando Cinque | Norman Milligan | Adoptivvater, Teil der neuen Familie |
Inhalt und Ablauf von Der Tränenmacher
Der Film beginnt im Waisenhaus Sunnycreek, das von kalter Strenge und einschneidenden Regeln geprägt ist. Schon früh erfährst du, wie isoliert und eingeschüchtert Nica Dover aufwächst. Ihr Alltag besteht aus Anpassung und dem Versuch, Konflikten mit der Heimleitung zu entgehen. Rigel Wilde, ein weiterer Bewohner, bleibt zwar vor Übergriffen verschont, hält aber emotional Abstand zu allen – auch zu Nica.
Als beide von den gut situierten Milligans aufgenommen werden, ändert sich ihr Leben schlagartig. Plötzlich gibt es neue familiäre Strukturen, liebevolle Aufmerksamkeit, aber auch Unsicherheit aufgrund der fremden Umgebung. Trotz ihrer gemeinsamen Herkunft können sich Nica und Rigel anfangs kaum näherkommen; Rigels Verhalten ist weiterhin unberechenbar und seine Vergangenheit deutlich spürbar.
Nicas innerer Kampf dreht sich zunehmend darum, Vertrauen aufzubauen und die Mauern um Rigels Herz zu durchdringen. Alte Geschichten aus dem Waisenhaus – insbesondere die Legende des Tränenmachers – beschäftigen sie und lassen alte Ängste wieder wach werden. Je mehr Zeit vergeht, desto stärker werden ihre Gefühle füreinander, während die Frage nach der wahren Identität von Rigel immer drängender wird.
Es entspinnt sich ein Wechselspiel zwischen Nähe und Distanz, Hoffnung und Zweifel. Am Ende muss Nica entscheiden, ob sie der Liebe zu Rigel eine echte Chance geben kann oder ob die Schatten der Vergangenheit für immer zwischen ihnen stehen.
Ein neuer Anfang in unbekannter Umgebung
Nach dem Wechsel in die neue Familie erleben Nica und Rigel einen vollkommen anderen Alltag. Für Nica bedeutet das zum ersten Mal, Geborgenheit und echte Fürsorge zu spüren. Die von Unsicherheit und Angst geprägte Atmosphäre des Waisenhauses wird durch Wärme und Offenheit abgelöst. Doch dieser Neuanfang ist nicht nur positiv: Beide Jugendliche kämpfen mit ihrer Vergangenheit, die sie nicht einfach abschütteln können.
Im neuen Umfeld werden alte Ängste plötzlich wieder lebendig. Besonders für Rigel bleibt die Eingewöhnung schwierig, da er seine Gefühle weiterhin hinter einer kühlen Fassade verbirgt. Nica spürt zwar die wachsende Nähe zwischen ihnen, merkt aber auch, wie dicht ihre Schatten über ihnen hängen. Der Alltag im Milligan-Haushalt fordert beide heraus, sich auf die neue Situation einzulassen und alten Mustern zu entkommen.
Zwischen Hoffnung auf ein besseres Leben und der ständigen Furcht vor Rückschlägen baut sich ein emotionales Spannungsfeld auf. Nica versucht, Rigels Vertrauen zu gewinnen, lernt dabei jedoch, dass Heilung Zeit braucht und Ehrlichkeit manchmal mehr Mut verlangt als jede Strafe. So entwickelt sich ihr gemeinsamer Anfang trotz aller Unsicherheiten langsam weiter – geprägt von kleinen Schritten in Richtung Zukunft.
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Bewertung und Kritiken zu Der Tränenmacher

Bewertung und Kritiken zu Der Tränenmacher – Die Geschichte von Der Tränenmacher
Ein Hauptkritikpunkt betrifft das Drehbuch: Die Handlung wirkt stellenweise konstruiert und setzt zu sehr auf klischeehafte Momente. Themen wie Missbrauch und Traumata werden nach Ansicht vieler Kritiker nur angerissen, statt sie mit der nötigen Tiefe und Sensibilität zu verarbeiten. So bleiben viele Fragen unbeantwortet, Gefühle unausgesprochen und Entwicklungen lediglich angedeutet.
Positiv hervorgehoben werden hingegen die sorgfältig ausgewählten Drehorte und die passende Filmmusik, die einzelne Szenen emotional unterstreichen. Dennoch kann dies die Defizite im Plot nicht ausgleichen. Insgesamt hinterlässt „Der Tränenmacher“ einen zwiespältigen Eindruck – für Fans leichter Dramen durchaus sehenswert, wer jedoch Wert auf authentische Figuren und inhaltliche Substanz legt, wird eher enttäuscht sein.
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