In der Kleinstadt Derry scheint das Böse unsichtbar im Alltag verwurzelt. Der Film „ES“ nimmt dich mit auf eine Reise in die dunkelsten Ängste der Kindheit und verwebt dabei gekonnt Realität mit alptraumhafter Fantasie. Während ein unheimlicher Clown immer wieder Kinder verschwinden lässt, macht sich eine Gruppe junger Freunde daran, dem Geheimnis hinter diesen Ereignissen auf den Grund zu gehen.
Die besondere Atmosphäre entsteht nicht nur durch den grausamen Antagonisten Pennywise, sondern auch durch die tiefe Verbundenheit des „Klubs der Verlierer“. Mut, Freundschaft und psychologischer Horror verschmelzen hier zu einem eindringlichen Erlebnis, das weit mehr als klassischen Grusel bietet. In dieser Zusammenfassung erfährst du, wie „ES“ das Grauen neu definiert – und warum diese Geschichte bis heute fasziniert.
Handlung: Die Suche der Freunde nach dem Bösen in Derry
In Derry, einer scheinbar idyllischen Kleinstadt in Maine, verschwinden immer wieder Kinder auf mysteriöse Weise. Nachdem der kleine Georgie Denbrough unter unheimlichen Umständen verloren geht, kann sein älterer Bruder Bill nicht an ein zufälliges Unglück glauben. Angetrieben von Hoffnung und Schuld beginnt er mit seinen Freunden – allesamt Außenseiter –, nach Antworten im Verborgenen zu suchen. Gemeinsam merken sie schnell: Das Böse lauert näher, als es zunächst scheint.
Während die jungen Freunde tiefer graben, stoßen sie auf beunruhigende Hinweise zur Geschichte ihrer Stadt. Insbesondere Ben, der sich für lokale Sagen interessiert, entdeckt eine düstere Wiederkehr von Tragödien alle 27 Jahre. Dabei werden die Jugendlichen selbst zu Zielscheiben eines grausamen Wesens, das ihre schlimmsten Ängste gegen sie verwendet – der Clown Pennywise. Ihre Suche nach der Wahrheit führt sie durch verlassene Häuser, tiefe Abwasserkanäle und konfrontiert sie immer wieder mit ihren eigenen Grenzen.
Doch was ihnen wirklich Kraft gibt, ist ihre enge Freundschaft und der gemeinsame Wille, Derry von diesem uralten Schrecken zu befreien. Stück für Stück erkennen sie, dass sie nur zusammen Mut und Widerstandskraft finden können, um dem Grauen Einhalt zu gebieten.
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Die Besetzung, der Regisseur und die wichtigsten Drehorte

Das Grauen von ES – Zusammenfassung und Einordnung
Für das gelungene Zusammenspiel sorgte auch Kameramann Chung-hoon Chung, der die beklemmende Atmosphäre von Derry gekonnt einfängt. Die musikalische Untermalung durch Benjamin Wallfisch unterstreicht subtil die ständige Bedrohung durch das Böse.
Gedreht wurde an mehreren Orten in Maine und Ontario, Kanada. Einen besonderen Wiedererkennungswert bietet dabei Port Hope, das als Kulisse für Derry dient. Weitere Aufnahmen entstanden in Toronto, was die Authentizität der fiktiven Kleinstadt unterstützte. Insgesamt gibt die Auswahl der Drehorte dem Film nicht nur ein glaubhaftes Setting, sondern auch die trostlose Grundstimmung, für die „ES“ bekannt ist.
| Charakter | Darsteller | Besonderheit im Film |
|---|---|---|
| Bill Denbrough | Jaeden Lieberher | Verliert seinen Bruder Georgie und wird Anführer des „Klubs der Verlierer“ |
| Beverly Marsh | Sophia Lillis | Starke weibliche Figur mit traumatisierter Familiengeschichte |
| Pennywise | Bill Skarsgård | Verkörperung des Bösen, die sich als Clown manifestiert |
So entwickelt sich die Geschichte im Film ES
Die Handlung von „ES“ nimmt ihren Anfang mit dem tragischen Verschwinden von Georgie Denbrough. Dieses Ereignis ist der Auslöser für eine Kette von unheimlichen Geschehnissen, die die ganze Stadt Derry in Angst versetzen. Bill, Georgies älterer Bruder, kann sich nicht mit dem vermeintlichen Tod abfinden und wird zum triebenden Motor der Gruppe. Gemeinsam mit seinen Freunden entdeckt er nach und nach Beweise dafür, dass in Derry ein übernatürliches Wesen sein Unwesen treibt.
Im Verlauf des Films erfährt jeder aus dem Klub der Verlierer eine eigene, individuelle Konfrontation mit Pennywise. Der Clown versteht es, die geheimsten Ängste und Schwächen jedes Einzelnen auszunutzen. Die Kinder werden dabei aber nicht nur mit dem Monster konfrontiert, sondern auch mit realen Problemen wie Mobbing, Missbrauch oder familiärer Gewalt. Jede Figur muss lernen, sich diesen Herausforderungen zu stellen, um an Stärke zu gewinnen.
Der gemeinsame Zusammenhalt wächst, je mehr sie erkennen, dass sie das Böse nur als Einheit besiegen können. Die finale Auseinandersetzung führt in die dunklen Tiefen des Abwassersystems von Derry. Dort gelingt es ihnen schließlich, Pennywise zurückzudrängen – doch es bleibt die bittere Erkenntnis: Das Böse könnte jederzeit wiederkehren. Der Film endet daher nicht nur mit einer Niederlage des Monsters, sondern vor allem mit einem Schwur der Freundschaft und Wachsamkeit gegenüber künftigen Bedrohungen.
Der Schwur der Freunde gegen Pennywise
Nach dem entscheidenden Kampf gegen Pennywise begreifen die Freunde, dass das Böse zwar zunächst zurückgedrängt wurde, doch nicht für immer verschwunden ist. In dem Bewusstsein, wie tiefgreifend und gefährlich diese Bedrohung wirklich ist, versammeln sie sich an einem Sommertag, um einen feierlichen Schwur abzulegen. Sie versprechen einander, im Falle einer Rückkehr von Pennywise wieder zusammenzukommen und Derry erneut zu beschützen – unabhängig davon, wo sie später einmal leben oder wie ihr weiteres Leben verläuft.
Dieses Versprechen ist mehr als nur eine spontane Geste. Es symbolisiert ihre tiefe Verbundenheit und den Mut, auch in Zukunft gemeinsam gegen Angst und Ungewissheit einzustehen. Jeder von ihnen schneidet sich leicht in die Handfläche und verschränkt die Hände mit denen der anderen. So wird ihre Entschlossenheit buchstäblich mit Blut besiegelt.
Für Bill, Beverly, Ben und die anderen bricht nach diesem Sommerabschnitt zwar ein neuer Lebensabschnitt an, aber das Wissen um das geteilte Erlebnis und ihren Schwur prägt sie weit über die Kindheit hinaus. Der Moment des Schwurs bleibt ein kraftvolles Zeichen dafür, dass wahrer Zusammenhalt selbst das tiefste Grauen überwinden kann.
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Fazit: Bewertung und Kritik zu ES

Fazit: Bewertung und Kritik zu ES – Das Grauen von ES – Zusammenfassung und Einordnung
Der Film punktet nicht nur durch seine Schockeffekte, sondern vor allem durch die geschickt aufgebaute Spannung und die glaubwürdige Dynamik im „Klub der Verlierer“. Die damit verbundenen Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und das Überwinden persönlicher Ängste werden einfühlsam herausgearbeitet. Dadurch fühlt sich der Horror nahbar und nachvollziehbar an – du kannst dich leicht in die Kinder hineinversetzen.
Kritisch betrachtet verlässt sich „ES“ stellenweise auf gängige Genre-Klischees und bietet wenig innovative Überraschungen im Bezug auf die zugrunde liegenden Gruselmotive. Dennoch überzeugen sowohl Kameraarbeit als auch Sounddesign; beide verleihen Derry eine unheilvolle Lebendigkeit. Insgesamt ist der Film eine würdige Adaption des King-Romans, die sowohl Fans als auch Neueinsteiger begeistert.
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